IG Klettern
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Hainberg  -  Bodensteiner Klippen
   
 Landkreis Goslar - Kletterregelungen
Nr.FelsnameZoneFelskopfE
WegwändchenI-n
SüdmassivI-n
Linker SteinbruchspornI-n
Rechter SteinbruchspornI-n
Südlicher SteinbruchII, III, Ioffenn
SteinbruchwändchenI-n
Östliche OsterklippeI-n
Östlicher OsterspornI-n
Nordöstl. OsterspornI-n
Östlicher OsterspornkopfIIgesperrtn
OsterspornkopfI-n
OsterklippeIIoffenn
Nordwestl. OsterspornIIoffenn
SüdostmassivI-n
Zwilling-NebenmassivI-n
ZwillingeI-n
Südliche ZwillingswandII, Ioffenn
Nördliche ZwillingswändeI-n
WachtmeisterwändeI-n
WachtmeisterII, Ioffenn
KatzenpfoteII, III, Ioffenn
ZwischenfelsIIgesperrtn
KatzenkopfmassivI-n
KatzenkopfII, Ioffenn
Südl. StudentenmassivI-n
StudentII, Iz.T. offenn
Östl. StudentenmassivII, Igesperrtn
Glatte WandII, III, Ioffenn
Glatte Wand SteinbruchII, III, Ioffenn
Oberer HohlwegfelsI-n
Südl. HohlwegeingangI-n
Nördl. HohlwegeingangI-n
Westl. HohlwegwändeI-n
Untere HohlwegfelsenII, Igesperrtn
HohlwegwandII, III, Ioffenn
Östl. KesselspornwandII, Igesperrtn
KesselspornII, Ioffenn
Männlein im WaldeII, Ioffenn
ZwergwandII, III, Ioffenn
Östliche ZwergwändeI-n
ZwergfelsenII, Ioffenn
Linke WinterwandII, Igesperrtn
Rechte WinterwandII, III, Ioffenn
Weiblein im WaldeII, IIIoffenn
WeibleinblöckeII, Igesperrtn
Östliche WinterwandII, Igesperrtn
Grosser SteinbruchI-n
Östliche SommerfelsenI-n
Östliche SommerwandII, III, Ioffenn
SeitentalfelsII, Igesperrtn
Westliche SommerwandII, III, Ioffenn
StrauchwändchenII, Igesperrtn
Kahle KanzelII, Ioffenn
HonigwandIIoffenn
WabenwandIIoffenn
EichkatzblockIIgesperrtn
EichkatzwandIIoffenn
Südliche EichkatzwandI-n
Nordwestl. StrauchköpfeII, Iz.T. offenn
Südwestl. StrauchköpfeI-n
RisswandmassiveI-n
Dreirissige WandI-n
 Landkreis Wolfenbüttel - Regelungsvorschlag
Nr.FelsnameZoneFelskopfE
62.0Braungelbe TalwandI-p
63.0Nördl. Braungelbe WandI-p
64.0Braungelbe WandII, I, IIIoffenp
65.0Bastei (Süd)I-p
66.0Bastei (Nord)II, IIIoffenp
67.0OstturmII, IIIoffenp
68.1MittelturmII, IIIoffenp
68.2HauptturmII, IIIoffenp
69.0Südliche GersfelsenI-p
70.0GersfelsenIIoffenp
71.0Östlicher GersfelsenI-p
72.0Südliche FelsgasseI-p
73.0Nördliche FelsgasseI-p
74.0Sofaklippe-VorblöckeI-p
75.0SofaklippeII, IIIgesperrtp
76.0Sofa-NordostmassivI-p
77.0HüttenspornII, III, Ioffenp
78.0BirkenwandI-p
79.0FichtenköpfeI-p
80.0SchornsteinIIoffenp
81.0KlapfI-p
82.0WetzsteinI-p
83.0FutterkopfI-p
84.0GeroldsteinII, Ioffenn
85.0HinkelsteinIIoffenn
86.0NachkömmlingI-n
87.1Südl. JägerhausklippeI-n
87.2Nördl. JägerhausklippeI-n
88.0Wohldenberg-SteinbruchI-n
 Erläuterungen
NDNaturdenkmal
Zone ITabuzone (ganzjähriger Verzicht bzw. Sperrung, Ruhezone)
Zone IIStatus-Quo-Zone (Klettern nur auf den bestehenden Routen, keine Neutouren)
Zone IIIEntwicklungszone (Neutouren möglich)
Im südlichsten Bereich des Hainbergs finden sich eine größere Zahl von Sandsteinfelsen. Seit etwa 1920 werden die Klippen traditionell beklettert und stellen das bedeutendste Klettergebiet Niedersachsens im Kreidesandstein dar.

Die Felsen ragen als Türme und Massive in einem Labyrinth kleiner Tälchen und Hohlwege aus dem Hang, wodurch die Orientierung nicht gerade einfach ist.

Charakter

Die Felsen bieten vorwiegend Wand- und Rißklettereien, aber auch einige interessante Überhänge. Durch die charakteristische Wabenverwitterung des Gesteins herrscht oft ein verschwenderischer Reichtum an Griffen vor. Entsprechend überwiegt die Zahl an leichteren Klettereien (3. - 6. Grad), aber auch im 7. Grad ist noch einiges geboten. Die Wandhöhen liegen, mit Ausnahme des Wachtmeisters (21 m), zwischen 8 und 16 Metern.

Der ohnehin nicht besonders harte Sandstein ist nach Niederschlägen mit ganz besonderer Vorsicht zu genießen. Um uns alle Routen und Felsen zu erhalten, sollte daher nur bei trockenen Verhältnissen geklettert werden.

Sachsenweg 6-, Hauptturm Peter im "Sachsenweg" 6-, Hauptturm
(Foto: Peter Brunnert)


Zugang

Von Norden: An der Straße Volkersheim-Sehlde parken und zu Fuß über den Kammweg nach Süden zu den Felsen (ca. 15-30 Minuten)

Von Süden: Von der BAB-Anschlußstelle Bockenem in Richtung Lutter am Barenberge fahren. In Bodenstein links abbiegen und am Ortsende parken. Von dort aus dem Feldweg geradeaus weiter in den Wald folgen (ca. 15 Minuten). Um zu den nördlichen Felsen zu gelangen sind weitere 10-15 Minuten einzuplanen.

Strubichweg 6+, Hauptturm Karsten im "Strubich-Gedenkweg" 6+, Hauptturm
(Foto: Peter Brunnert)


Regelungen

Gemäß Abstimmung mit der Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar gilt in deren Zuständigkeitsbereich (alle Felsen südlich von Hauptturm - Bastei - Braungelbe Wand) der aktuelle Stand der Dinge, entsprechend der im Mai 2007 aktualisierten und geänderten Kletterkonzeption (siehe Info vom 29.11.07).

Für den nördlichen Bereich des Hainbergs (Landkreis Wolfenbüttel) wurden noch keine Regelungen vereinbart. Dort bis auf weiteres bitte die Vorschläge der Kletterkonzeption berücksichtigen.

Der gesamte Hainberg ist Landschaftsschutzgebiet und zugleich als FFH-Gebiet "Hainberg" gemeldet. Die entsprechenden Verordnungen sollen daher novelliert werden. Für die damit verbundenen Festlegungen von Kletterregelungen soll die Kletterkonzeption Niedersachsen als Grundlage verwendet werden.

Sobald einvernehmliche Ergebnisse vorliegen, werden wir diese hier darstellen.


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